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Mitten in der Krise feiern die Börsen Tag für Tag neue Kurshöchststände. Wer das beobachtet, ist irritiert. Nun ist auch der internationale Finanzmarkt in Alarmstimmung. Zeitgleich haben die größte Bank der USA -  JP Morgan Chase und die Chefanalystin der Swisscode Bank darauf hingewiesen, dass die Kursgewinne weit abgelöst sind von jeglichen realen Umsätzen – wie vor der Finanzkrise 2007 und vor der Dotcomkrise 2000. Auch der Chef von Europas größtem Versicherungskonzern Allianz Oliver Bäte betont, auf den Aktienmärkten laufe alles auf einen Crash zu wie 2000 und 2008. Doch die  Anleger bewege nur die Angst, zu früh aus dem Kurskarussell auszusteigen. Reale Wirtschaftsdaten hätten keinerlei Bedeutung mehr. Es gehe nur noch darum, bis zum Crash mitzunehmen, was bis zur letzten Sekunde möglich ist. Aber richtige Angst vor dem Absturz hat eigentlich keiner. Nach einer Umfrage des Vermögensfonds Natixis rechnen 80% der Händler fest damit, dass sie im Falle des Crashs wieder von der Zentralbank und dem Staat gerettet werden -  wie in der Finanzkrise ab 2007.

Die neue Finanzkrise droht und neue Rettungspakete sind schon eingepreist

Es droht wieder die große Rettung – und wir, die 99,9% werden wohl wieder zur Kasse gebeten, um die 0,1% reicher und reicher Werdenden zu retten. Die Billionen schwere Rettung ist mit dem Anleihekauf der Zentralbanken der USA und der EU sogar schon jetzt Alltag. Er bewirkt, dass Konzerne und Staaten sich problemlos weiter verschulden können ohne Furcht, dass ihre Anleihen unverkäuflich sind – die Zentralbank kauft in jedem Fall. Dies und die Nullzinspolitik kritisiert der Allianzchef Bäte mit Recht als den Nährboden der aktuellen „gefährlichen Spekulationsblase“ und der drohenden “großen Finanzkrise“.

Warnung bevor es zu spät ist

Um vor einem neuen angeblich „unvermeidlichen“ Rettungsprogramm zu warnen, haben wir 2020 ein Remake unseres Films „Wer rettet wen?“ aufgelegt. Das hat manch treue Filmförder*innen  von unten verärgert, weil es nur eine neue Fassung des alten Films wurde. Geplant waren tatsächlich umfassende Dreharbeiten, die das Alte mit der aktuellen Krise verbinden. Doch die Pandemie hat leider fast alles vereitelt. Inzwischen können wir aber sagen, dass sich der Film „Wer rettet wen – Reloaded“ bewährt hat. Die Veranstaltungen, die trotz Pandemie stattfanden, waren ausverkauft und haben spannendste Diskussionen provoziert. Es war wichtig, den alten „Wer rettet wen?“ neu zu erwecken. Als Warnung vor der Rettung, die uns jetzt wieder droht, ist „Wer rettet wen – Reloaded“ eine wahre Eröffnung.

   
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